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Sternsingerreise 2017 nach Köln

Zu Beginn der Frühlingsferien besuchte eine Gruppe unserer Sternsinger den Dom in Köln. Die Reise wurde unter allen Kindern, die beim diesjährigen Sternsingen anfangs Jahr mitgemacht haben, ausgelost. Im Mittelpunkt stand der Besuch der Reliquien der Heiligen Drei Könige, die im Kölner Dom zu sehen sind. Die Gruppe durfte eine interessante, abwechslungsreiche und unbeschwerte Reise erleben zu ihren grossen Vorbildern, um mit vielen Eindrücken wieder zurückzukommen. Weitere Details zur Reise können den Bericht von 2016 entnommen werden, da die Reise sehr ähnlich ablief.

 

Königlicher Besuch in den Häusern der Region

Dieses Jahr durften wir Fr. 3‘475.00 sammeln und an missio überweisen. Vielen Dank an alle Spenderinnen und Spender.

Rund um den Dreikönigstag sind jeweils unsere Sternsinger unterwegs, um den Segen für das Neue Jahr in die Häuser und Wohnungen zu bringen, gleichzeitig werden Spenden gesammelt für Kinder und Jugendliche, die besonders unter dem Klimawandel leiden.
Noch mitten in den Weihnachtsferien trafen sich anfangs Januar die angemeldeten Kinder zum Vorbereitungsnachmittag. Sie wurden auf die wichtige Aufgabe vorbereitet. Michaela Hut aus Schönenberg, sie war schon viermal in Kenia und begleitet ein Waisenhaus dort, erzählte spannendes über das Leben und die Not der Kinder in Kenia. Dann durften auch die Gewänder anprobiert und die Segenssprüche eingeübt werden. Mit Begeisterung und Motivation liessen sich alle auf die Aufgabe ein.
Vier Nachmittage lang waren dann die Gruppen unterwegs, bei eisiger Kälte, jedoch trockenem Wetter wurden sie meist überall freundlich empfangen: im Altersheim, in der Bäckerei, beim Coiffeur, im Restaurant oder am Neujahrsempfang der Gemeinde Sulgen, vor allem aber in den Häusern und Wohnungen. Die Sternsinger überbrachten den Segen für das neue Jahr und sangen weihnächtliche Lieder dazu. Damit der Segen auch das ganze Jahr sichtbar bleibt, wurden Kleber über die Haustüre geklebt oder mit Kreide die Buchstaben CMB geschrieben, was nicht nur die Kürzel der Namen Caspar, Melchior und Baltasar sind. Es sind auch die Anfangsbuchstaben für den lateinischen Segen „Christus segne dieses Haus“. So gehen alle das ganze Jahr unter diesem Segen im Haus ein und aus.
Die Sammelbüchsen füllten sich im Laufe der Abende zunehmend, das freuten die Sternsinger, auch weil das Geld einer guten Sache zukommt. In vielen Ländern der Welt leiden die Menschen unter der Klimaveränderung, Seen trocknen aus, Regen bleibt aus, Ernte, Vieh und darum nicht zuletzt die Menschen leiden unter diesem Mangel. Das gesammelte Geld kommt gesamtschweizerisch dem Hilfswerk missio (www.missio.ch) zu, dieses wird Projekte zur Linderung der Not insbesondere von Kindern, Jugendlichen und Familien damit unterstützen. Die Sternsingerinne und Sternsinger danken darum alle ganz herzlich, die mit ihrer Spende dieses wichtige Anliegen unterstützt haben.
Das genaue Ergebnis wird später hier publiziert.

   



Sternsingerreise nach Köln 2016

Königlicher Besuch in Köln


Anfangs April besuchten drei Sternsinger und Sternsingerinnen, zusammen mit Begleitpersonen, die Stadt Köln und im dortigen Dom die Reliquien der Heiligen Drei Könige. Für die Reise wurden sie aus allen Kindern, die bei der Sternsinger-Aktion mitgemacht haben, ausgelost und durften noch je eine Begleitperson auf die Reise mitnehmen.
Nach der Autofahrt und dem Bezug der Zimmer in der zentral gelegenen Jugendherberge ging es sofort zum Dom und in die Stadt. Zunächst ging es darum, sich in der Gruppe besser kennenzulernen und die Geschäfte in der Einkaufsstrasse nach den ersten Souvenirs abzusuchen. Mit dem Abendessen und dem Gottesdienstbesuch im Dom fand der erste Reisetag einen stimmungsvollen Ausklang. Ein bisschen Heimweh machte den einen etwas zu schaffen, das legte sich aber im Lauf der Reise.
Der zweite Tag begann mit einer Führung durch den riesigen Kölner Dom. Die Grösse und die Ausstattung, aber auch die verschiedenen Bilder und Statuen brachten die Reisegruppe zum Staunen und der Führerin wurden viele Fragen gestellt. Schliesslich erreichte die Gruppe den goldenen Schrein mit den Reliquien, quasi die Grabstätte, der Heiligen Drei Könige. Die Überreste wurden vor über 900 Jahren aus Mailand gestohlen und finden seither im Kölner Dom ihre festen Platz. Die Sternsinger aus Sulgen besuchten also ihre Vorbilder und waren fasziniert von der Schönheit des goldenen Schreins, aber auch von den wertvollen Gegenständen in der Schatzkammer. Nach der Besteigung des Turmes mit dem Blick über die Stadt und dem Mittagessen führte ein Stadtrundgang die Gruppe an versteckte Orte rund um den Dom, die man sonst leicht übersehen hätte. Schliesslich konnte mit der Fahrt in der Gondelbahn über den Rhein noch einmal ein Blick über die Stadt geworfen werden.
Am dritten Tag ging es nach dem Morgengottesdienst bereits wieder auf den Heimweg, wobei noch ein Abstecher in den Freizeitpark Bell auf dem Programm stand. Den Betreiber des Tierparkes ist aus einer Auswanderer-Sendung vom Fernsehen bekannt und so waren die Sternsinger nicht nur von den Tieren, die hier einen Altersruhesitz finden, begeistert, sondern auch von der Tatsache, eine Person, die aus dem Fernsehen bekannt ist, real zu treffen. Mit all diesen Eindrücken konnte die Fahrt staufrei weitergehen, so dass alle müde, aber begeistert von der Reise zuhause ankamen.



Die Sterndeuter kamen trotz Regen und Wind zu den Menschen

Bereits Mitte Dezember trafen sich die zukünftigen Sternsingerinnen und Sternsinger, alles Kinder aus der 3. – 6. Klasse, zur Vorbereitung auf die Aktion. Das Hilfswerk Missio, das das Sternsingen schweizweit koordiniert, stellte dieses Mal Bolivien und das Thema „Respekt“ in den Mittelpunkt der Sammelaktion. So lernten die Kinder viel Neues über das südamerikanische Land und machten sich Gedanken dazu, was Respekt für sie ist.

Anfangs Januar waren die Kinder dann in Gruppen in den Dörfern unterwegs. Einerseits besuchten sie die Gemeindeverwaltungen und Altersheime, andererseits luden sie die Menschen an zentrale Plätze im Dorf ein, damit sie dort die Segenswünsche der Sternsinger empfangen durften und den Segensspruch für die Haustüre mitnehmen konnten. Gleichzeitig wurden Spenden gesammelt für Kinder und Jugendliche in Not, nicht nur in Bolivien, sondern weltweit. Dabei mussten die Sternsinger wie die Besucher dem  Wind, Regen und der Kälte trotzen, was nicht immer ganz einfach war.

Mit zwei Gottesdiensten in Bürglen und Sulgen, konnte die erfolgreiche Aktion abgeschlossen werden. Insgesamt konnten Fr. 4000.00 gesammelt und an das Hilfswerk weitergeleitet werden. Die Sternsingerinnen und Sternsinger bedanken sich bei allen Menschen, die das Anliegen für mehr Respekt in der Welt finanziell unterstützt haben

Unsere Sternsinger besuchen ihre Vorbilder in Köln 2015

Drei Sternsinger-Kinder unserer diesjährigen Aktion von anfangs Januar durften in den Frühlingsferien mit je einer Begleitperson nach Köln reisen zu den Reliquien der Heiligen Drei König, die dort im Dom aufbewahrt wurden. Es war eine Pilgerreise, die ganz nahe an die grossen Vorbilder führte. Die Reise haben sie gewonnen bei einer Verlosung unter allen Sternsinger der Pfarrei.

Die Gruppe nahm, nach einem kurzen Reisesegen in der Kirche, die lange Fahrt nach Köln unter die Autoräder. Trotz einigen Staus kamen die Sternsinger gut in der Jugendherberge an, wo die Zimmer in Beschlag genommen wurden. Nach einem ersten Besuch beim Dom und in der nahen Einkaufsstrasse wurde der 1. Reisetag beim Spielen in der Jugi abgeschlossen. Der zweite Tag war dann ganz auf die Erkundung von Köln und des Domes ausgerichtet. Nach der Fahrt mit der Seilbahn über Rhein ging es zu Fuss zurück zum Dom und über die Brücke mit den unzähligen Schlössern der Verliebten. Der Versuch diese zu zählen scheiterte kläglich. Nach dem Mittagessen ging es in den Dom und dessen Schatzkammer. Mit einer fachkundigen Führung konnte der „Stab des Apostels Petrus“ sowie Holzsplitter aus dem Kreuz Jesu betrachtet werden, die dort als Reliquien ausgestellt sind. Im Untergeschoss konnte man die raffinierte Bauweise erkennen, indem harte und weichere Steine im Wechsel aufgeschichtet wurden, um das Gewicht des Domes zu tragen. Auch hörte die Gruppe die Geschichte der zwei zufällig gefundenen Gräber einer fränkischen Königin und eines Jungen unter dem Dom.

Im Dom selber erfuhren die Sternsinger alles über den über 600 Jahre dauernden Bauprozess des Domes. 1248 wurde mit dem Bau begonnen, dies nachdem die Reliquien der Heiligen Drei Könige nach Köln kamen und für sie eine angemessene Kirche gebaut werden sollte. Da immer wieder das Geld ausging, konnte der Dom in der heutige Form erst 1880 fertig gestellt werden. Leider nur von Ferne konnte ein Blick auf den goldenen Schrein mit den Knochen der Magier aus dem Morgenland geworfen werden. Doch dies sollte sich noch ändern. Den Rest des Nachmittags verbrachte die Gruppe in einem jugendgerechten Theater über die Gefahren des Internets und die Freude beim Kontakt zwischen Menschen von Angesicht zu Angesicht. Auch dieser Tag wurde mit Spielen und Lachen in der Jugi abgeschlossen. Am Sonntag war bereits wieder Abreisetag. Mit dem Besuch im Gottesdienst im Dom sollte für eine gute Heimreise um den Segen gebetet werden. Die Feier führte die Sternsinger nun fast direkt bis vor den Reliquienschrein der Heiligen Drei Könige. So konnte im Angesicht des eigentlichen Grundes für die Reise der Gottesdienst mitgefeiert werden und die Freude über diese Begegnung mitgenommen werden in den Alltag. Mit einer staufreien Fahrt erreichten die Sternsinger schliesslich wieder die Heimat.

Sternsingen 2015

Sie kamen daher aus dem Morgenland

Sulgen.In der 1. Woche des Jahres waren die Sternsingergruppen der Pfarrei St. Peter und Paul Sulgen wieder in der Region unterwegs, angeregt von den Sterndeutern aus der Weihnachtsgeschichte, die aus dem Morgenland nach Bethlehem kamen. An vier Abenden waren insgesamt 40 Kinder der Mittelstufe mit 10 Begleitpersonen von Haus zu Haus unterwegs. Insgesamt kamen so über Fr. 5000.00 an Spenden zusammen für eine gesunde Ernährung.

Mit einem feierlichen Gottesdienst wurden die Sternsingerinnen und Sternsinger vor Beginn der Aktion für ihre Aufgabe gesendet. Mit königlichen Gewändern waren dafür die Kinder in die Kirche gekommen und erzählten vom Projekt, für das schweizweit gesammelt wird: eine gesunde Ernährung ermöglichen! Anhand des Beispiellandes Philippinen wurde die Verwendung der Spenden vorgestellt.

Von Dienstag bis Freitag waren dann die Gruppen unterwegs, immer begleitet von einer erwachsenen Person sowie Jugendlichen der 3. Sek. Sie zogen dabei von Haus zu Haus, angeführt vom Stern, brachten den Segen für das neue Jahr und nahmen dankbar die Spenden entgegen. In den allermeisten Fällen waren die Sternsinger herzlich willkommen, die Besuchten freuten sich über die Texte und die Lieder, vor allem aber darüber, dass der Segen mit dem 20*C+M+B+15 über die Haus- oder Wohnungstüre geschrieben wurde. Die Kinder kamen zwar müde, aber fröhlich und aufgestellt abends ins Pfarreizentrum zurück und erzählten von ihren Erlebnissen an den Türen und auf der Strasse. Wohl jeder der Sternsinger ging dann sehr müde, aber zufrieden etwas Gutes getan zu haben, schlafen.

Als besonderer Höhepunkt durfte sicher die Einladung von Sulgens Gemeindeammann an den Neujahrsapéro gesehen werden. Mit Freude und Stolz traten die Sternsinger vors Mikrofon und brachten sprechend und singend den Segen über die Anwesenden. Dafür ernteten sie auch viel Applaus und durften als Erste den riesigen Dreikönigskuchen anbeissen.

Leider konnten die Sternsinger nicht alle Häuser und Wohnungen besuchen. In den kath. Kirchen Bürglen und Sulgen liegen darum noch Aufkleber mit dem Segensspruch und geweihte Kreide auf. Diese kann man dort abholen und selber anbringen. Ein angefügter Einzahlungsschrein ermöglicht das Spenden für die Aktion.

Als Abschluss der Sternsingeraktion findet eine Reise nach Köln statt, dort im Dom liegen die Gebeine der biblischen Sterndeuter. Aus allen Kindern, die beim Sternsingen mitgemacht haben, werden drei ausgelost, die dann mit einer Begleitung stellvertretend für alle Sternsingenden auf Reisen gehen dürfen.

Text und Bilder: Norbert Schalk, Kath. Pfarramt Sulgen

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