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für alle Jung-gebliebenen


 

Liebe Seniorinnen, liebe Senioren

Auch fürs 2011 haben wir wieder ein buntes Programm für Sie zusammengestellt und freuen uns, Ihnen damit etwas Abwechslung in den Alltag zu bringen.

Montag, 07. März 2011, 14.00 Uhr
Rosenmontag“
mit dem Duo Trinkler/Stoll
mit Zvieri, Saal unter der Kirche

Woche 20
„Unterwegs auf dem Jakobsweg“
für alle Wanderlustigen 2. Etappe „Märstetten-Tobel“
weitere Informationen erfahren sie aus dem Pfarreiblatt forumKirche

Donnerstag, 23. Juni 2011, 14.00 Uhr
Vortrag über Israel“
mit Ruedi Hayn
mit Zvieri unter der Kirche

Donnerstag, 08. September 2011, 14.00 Uhr
„50 Jahre Kirche Sulgen“
mit Zvieri, Saal unter der Kirche

Donnerstag, 08. Dezember 2011, 14.00 Uhr
Adventsfeier“
anschliessend gemütliches Beisammensein mit Ueberraschung
mit Imbiss im grossen Saal 

Wir hoffen, dass Sie zahlreich vom Angebot Gebrauch machen und wir mit Ihnen viele vergnügte Stunden verbringen dürfen!

Besonders einladen möchten wir auch die „Jung-Seniorinnen und Jung-Senioren“. Ab 70 sind Sie dabei!

Auf Wiedersehen, bis bald, Ihre
Frauen- & Müttergemeinschaft

RÜCKBLICK

Seniorennachmittag vom 08. Dezember 2011 - Adventsfeier

Zur Eröffnung der diesjährigen Adventsfeier für die Senorinnen und Senioren sowie alleinstehenden Pfarreiangehörigen der Katholischen Kirchgemeinde Sulgen gestalteten Pastoralassistent Josif Trajkov und Alt-Pfarrer Albin Studer einen feierlichen Gottesdienst. Passend zum 08. Dezember war das Thema „ Maria Empfängnis“.

Anschließend dislozierten die fast hundert Teilnehmer einen Stock tiefer in die Räumlichkeiten des Pfarreiheims, wo sie an den wunderschönen, rot-golden dekorierten Tischen ein pikantes Schmankerl erwartete. Wer aufmerksam war, bemerkte bald, dass sich ein Grüppchen der ganz jungen Generation dazugesellte. Fünf motivierte Mädchen und Knaben bereicherten mit adventlicher Flötenmusik den Nachmittag. Obwohl sie erst seit eineinhalb Jahren den Flötenunterricht besuchen, gaben sie bereits eine beträchtliche Leistung zum Besten. Begleitet wurden sie von der talentierten Gitarristin, Lilian Brander, zwei  freudigen Sängerinnen und einem kleinen Sänger.





 





Die Zuhörerinnen und Zuhörer benutzten die Gelegenheit, beim einen oder anderen Lied ebenfalls kräftig mitzusingen und Weihnachtsstimmung in den Saal zu zaubern. Bei Kaffee und feiner Torte blieb hinterher noch genügend Zeit für persönlichen Gedankenaustausch.







Ein ganz herzliches Dankeschön an alle fleissigen Helferinnen der Katholischen Frauen- und Müttergemeinschaft, die abermals für ein gutes Gelingen dieses  gemütlichen Nachmittages beigetragen haben.

Seniorennachmittag vom 08. September 2011 – 50 Jahre St. Peter + Paul

Der vergangene Seniorennachmittag der Katholischen Kirchgemeinde St. Peter + Paul stand ganz im Zeichen des 50-Jahr-Jubiläums. In Kleingruppen hatten unsere Seniorinnen und Senioren Gelegenheit, einen abwechslungsreichen Erlebnis-Parcours in der Kirche zu erkunden, welcher vom Vorstand der Frauen- und Müttergemeinschaft liebevoll und ideenreich gestaltetet wurde. Die einen waren fasziniert von den verschiedenen Klängen, die sie einem Stein mit der nassen Hand entlocken konnten, andere schmunzelten beim Blick in merkwürdige Spiegel und meinten: „Jetzt sehe ich meine Runzeln im Grossformat!“ Wer es lieber etwas ruhiger mochte, betrachtete wunderschöne Landschaftsbilder, machte sich Gedanken über unterschiedlichste Aussagen über die Zeit oder lauschte einem tiefsinnigen Gespräch zwischen vier Kerzen. Beim Spaziergang entlang einer meditativen Steinspirale begleiteten einen einzelne Verse des Psalms 23 bis man in der Mitte beim eigenen Ich angelangte. Wer lieber mit den Händen kreativ wurde, hatte - ausgerüstet mit Knetmasse - auch dazu Muße.


Reich an vielen sinnlichen Erfahrungen ging’s anschliessend wieder einen Stock tiefer in die Pfarreiräumlichkeiten, wo zur Feier des Tages ein leckeres und reichhaltiges Dessertbuffet auf die Besucherinnen und Besucher wartete.

Einige nutzten auch die Gelegenheit, um gemeinsam einen Jass zu klopfen, vergnügten sich bei einem Gesellschaftsspiel, wie „Eile mit Weile“ oder führten mit ihrem Gegenüber ein anregendes Gespräch. So kamen an diesem speziellen Jubiläumsnachmittag alle fünf Sinne voll und ganz auf ihre Kosten.

Seniorennachmittag vom 23. Juni 2011 – Israel

Nach einer kurzen Begrüssung durch den Gemeindeleiter, Martin Kohlbrenner, übernahm der geladene Referent, Ruedi Hayn aus Arbon, das Wort. Prägnant und informativ erklärte er den Seniorinnen und Senioren zuerst einige wichtige geschichtliche, politische und religiöse Eckpfeiler über den erst 1948 gegründeten Staat Israel.

Mit israelischer Hintergrundmusik und einer Flugaufnahme des israelischen Küstengebiets wähnten sich schon bald alle mitten im Nahen Osten. Ein erstes Augenmerk galt dem Toten Meer und seiner Umgebung. Das abflusslose Gewässer ist mit über 400 m unter Meeresspiegel eine der tiefsten Senken der Erde und beeindruckt mit seinem hohen Salz- und Mineraliengehalt. Am Südwestende des Toten Meeres befindet sich die ehemalige jüdische Festung Masada. Gekonnt verstand es Hayn, den ungleichen Kampf der Zeloten gegen die sich in Uebermacht befindlichen Römer in dieser Festung zu schildern. Die nächsten paar Minuten galten dem am Nordwestufer liegenden Qumran, das vor allem durch die vor ca. 50 Jahren gefundenen Schriftrollen mit biblischen Texten aus dem Alten Testament bekannt wurde. Weiter ging die fiktive Reise von Jericho nach Tel-Aviv, Haifa und Cäsarea, in welchem die Ueberreste eines riesigen Aquädukts aus herodianischer Zeit stehen, das die antike Stadt mit Wasser aus dem Karmelgebirge versorgte. Immer wieder machte der Referent die Zuhörerinnen und Zuhörer auf die vielen Kirchen aufmerksam und verstand es auch bestens, den biblischen Hintergrund dazu zu erörtern. Begleitet mit byzantinischem Gesang, war die Massentaufe einer russischen Gruppe in langen, weissen Gewändern im Fluss Jordan ein besonderes Ereignis. Nicht fehlen darf natürlich auch der See Genezareth mit Kafarnaum, der als Wirkungsort Jesu eine wichtige Rolle spielte. Bei Ausgrabungen kamen hier nebst einer Synagoge auch gigantische Oel- und Getreidemühlen zum Vorschein. Nach einem Abstecher in die Hafenstadt Akko, welche für die Kreuzfahrer von besonderer strategischer Bedeutung war, gab es nun einiges über Jerusalem zu erfahren, die Stadt, die von Christen, Juden und Muslimen als Heilige Stadt angesehen wird. Das wohl bekannteste Wahrzeichen Jerusalems ist der Felsendom mit seiner goldenen Kuppel. Nicht minder faszinierend ist die Klagemauer, welche die Westmauer des Salomonschen Tempels darstellt und für die Juden eine wichtige religiöse Stätte ist. Die Ritzen und Spalten der Mauer sind übersät mit tausenden von Zettelchen, auf denen Menschen Gebete aufgeschrieben haben. Besonders erwähnenswert in der Region Jerusalem ist der Oelberg mit beeindruckenden jüdischen Gräbern und der an seinem Fusse liegende Garten Getsemani mit seinen bis zu zweitausend Jahre alten Olivenbäumen. Den Abschluss des Dia-Vortrages bildete ein mehrtägiger Kamel-Ausflug in die Wüste Sinai, welcher mit Tagestemperaturen von bis zu 40° auch mit Strapazen verbunden war. Besonders in Erinnerung blieben in dieser Gegend aber die wunderschönen Steinformationen und die Gastfreundschaft der Beduinen. Nebst den sachlichen Informationen verstand es Hayn immer wieder, die Anwesenden mit persönlichen Episoden und Erlebnissen zu erheitern. Mit seinen lebhaften und enthusiastischen Erzählungen zog er alle in seinen Bann.

Nach einem herzhaften Applaus durften sich die Anwesenden an den - passend zu Israel -blau-weiss gedeckten Tischen mit Schinkensandwich verwöhnen lassen. Zum Kaffee gab es sogar noch selbstgemachtes Mandelgebäck nach israelischem Rezept. Ein herzliches Dankeschön an all jene, die zum guten Gelingen dieses Nachmittages beigetragen haben.

Seniorennachmittag vom 07. März 2011 – Rosenmontag

Auf den Nelkensamstag und Tulpensonntag folgt als Höhepunkt der Rosenmontag. Auch unsere Seniorinnen und Senioren durften an diesem Nachmittag einige Höhepunkte erleben. Als Willkommensgruss wurden alle mit einem lustigen Fasnachtshütchen geschmückt. Der eine oder andere konnte sich ein Lachen beim Anblick des Nachbarn nicht verkneifen. Nach einer kurzen Begrüssung und Erklärung über die Herkunft des Namens „Rosenmontag“ verwöhnte das Frauenduo „Geschwister Dünner“ die heitere Gruppe mit „lüpfiger“ Musik. Manch ein Lied regte zum herzhaften Mitsingen und Mitschunkeln an, waren da doch viele Ohrwürmer aus der Jugendzeit der Zuhörerinnen und Zuhörer mit dabei. Einige ganz Mutige wagten sogar das Tanzbein zu schwingen. Nach einer temperamentvollen Polonaise hatten alle einen feinen Zvieri mit Berliner und „Fasnachtschüechli“ verdient. Nebst den musikalischen Darbietungen wurde der Nachmittag mit einem Schokoladenspiel, den Montagsmalern und einem Bibelquiz bereichert. Mit der Aussicht auf kleine Preise für die Gewinner, wurden die Seniorinnen und Senioren zum eifrigen Mitraten angespornt. Nach drei Stunden Jubel, Trubel, Heiterkeit machte sich eine fröhliche Schar mit zufriedenen Gesichtern auf den Heimweg.

Kontaktperson für Seniorennachmittage:
Marianne Zehnder, Rebbergstrasse 10, 8583 Göttighofen
Tel. 071 642 34 18

Berichte von Senirennachmittagen 2010