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Theaterprojektwoche 2007

In der ersten Woche der Herbstferien (8. – 13. Oktober) findet im Kirchenzentrum Kradolf wieder die ökumenische Kinder-Projektwoche für alle Erst- bis Fünftklässler statt.

        Von Montag bis Freitag treffen sich die Kinder jeweils von 13.30 bis 17.30 Uhr. Sie werden wieder ein Theaterstück einstudieren und es am Ende der Woche aufführen. Am Samstag finden Hauptprobe (10.30 Uhr) und Aufführung (17.00) statt.

        Infos zum Theaterstück und Hinweise zur Anmeldung gibt’s auf der Homepage der evangelischen Kirchgemeinde Sulgen www.evangsulgen.ch

Auch in diesem Jahr suchen wir wieder Interessierte, die sich vorstellen könnten, bei der Vorbereitung und Einstudierung des Theaterstücks mitzuarbeiten. Wenden Sie doch an Pastoralassistent Josif Trajkov. Er wird Ihnen nähere Informationen geben!!

Projektwoche 2006

Eine Reise in die Zukunft

Ökumenische Kinder-Projektwoche 9.-14. Oktober

«Eine Reise in die Zukunft» heisst das Theaterstück, das in diesem Jahr im Zentrum der ökumenischen Kinder-Projektwoche im Kirchenzentrum Kradolf steht: Eine Mutter will mit ihren drei Kindern das Land der Zukunft finden, wo das ganze Jahr über die schönsten Blumen blühen und die Menschen in Frieden miteinander leben. Ihre lange Reise führt die Vier zunächst ins Tal der Greise, wo die Uhr rückwärts läuft und eine Mauer die Zukunft verhindern soll, dann weiter zu Keulen- und Robotermenschen und schliesslich zum Einsiedler am Fluss. Der Spassvogel und der Ernstvogel sind die heimlichen Reisebegleiter, die alles mitverfolgen und sich ihre Gedanken zum Geschehen machen.

Eine Reise in die Zukunft

Ein paar Auszüge aus der Geschichte

Im Tal der Greise

Die Greise waren uralte Männer und hatten ganz ganz lange Bärte. Sie standen bei einer riesigen Uhr, die einer von ihnen immer rückwärts drehen musste.  Und alle schauten immer zurück. Und auf der Seite, wo es in die Zukunft ging, hatten sie eine dicke Mauer gebaut, damit die Zukunft nicht eindringen konnte.

Bei den Roboter- und Keulenmenschen

Nachdem die Mutter mit ihren drei Kindern enttäuscht aus dem Tal der Greise weitergegangen war, kamen sie an einen Ort, der noch merkwürdiger war:

Da waren Robotermenschen mit Zangen-Händen und Antennen auf den Köpfen.

Sie bewegten sich schwerfällig und gelangweilt. Sie machten einen unzufriedenen Eindruck und hatten graue Hochhäuser, die bis in den Himmel ragten.

Direkt daneben wohnten die Keulen-Menschen. Sie sahen aus wie grosse Menschenaffen, hatten einen Lendenschurz an und jeder von ihnen hatte eine Keule in der Hand. Auch sie wirkten gelangweilt und unzufrieden. Sie hatten keine Häuser, sondern einen ganz dichten Urwald mit hohen Bäumen, die bis in den Himmel ragten.

Zuerst sahen die Mutter und die Kinder von Weitem zu, dann kamen sie näher.

Das konnte auch nicht das Land der Zukunft sein. Es kam ihnen zwar so vor, als ob die Robotermenschen gescheiter waren als die Keulenmenschen. Sie waren aber genau so unfähig, einander lieb zu haben. Nicht einmal die Hand konnten sie sich geben. Die Robotermenschen konnten es nicht, weil sie nur gefühllose Zangenhände hatten, und die Keulenmenschen konnten es nicht, weil sie niemals ihre Keule aus der Hand gelegt hätten, nicht einmal nachts zum schlafen.

Die Mutter und Ihre Kinder aber gaben nicht auf.

Sie hofften weiter auf das Land der Zukunft.

Einsiedler am Fluss. Der Spassvogel und der Ernstvogel sind die heimlichen Reisebegleiter, die alles mitverfolgen und sich ihre Gedanken zum Geschehen machen.

     Die Aufführung für Eltern und Freunde fand am Samstag, 14. Oktober um 17.00 Uhr im Kirchenzentrum Kradolf statt.