Ökumenische Anlässe



2017

Ök. Gebetswoche zur „Einheit der Christen“: 18. - 25. Januar 2017
Thema: „Versöhnung - die Liebe Christi drängt uns“ (2 Kor. 5,14-20)
Regio-Gottesdienst: Sonntag, 15. Januar 2017, 10.00 Uhr in der evang. Kirche Erlen
Kinderfeier (zeitgleich zum Regio-GD): im evang. Kirchgemeindehaus Erlen

Theater 58 „Der Alchimist“: Samstag, 21. Januar 2017, 19.30 Uhr im evang. Kirchenzentrum Kradolf

Ök.  Gottesdienste zur Kampagne Brot für alle/ Fastenopfer
Thema: „Geld gewonnen – Land zerronnen“
Sonntag, 5. März 2017, 10.00 Uhr katholische Kirche Sulgen, anschliessend Pasta-Essen
Sonntag, 12. März 2017, 10.30 Uhr evang. Kirche Bürglen, anschliessend Suppenzmittag

Ök. Weltgebetstag: Freitag, 3. März 2017
Thema: „Bin ich ungerecht zu euch?" Die Liturgie stammt von den Philippinen.
19.30 Uhr evang. Kirche Bürglen / kath. Kirche Sulgen / evang. Kirche Erlen

Ök. Karwochenandachten
 in der evang. Kirche Erlen: jeweils Montag – Donnerstag in der Karwoche

Ök. Kreuzweg (für Jugendliche und Erwachsene)
Karfreitag, 14. April 2017, 17.00 Uhr

Ök. Gottesdienst zur Gewerbeausstellung
Sonntag, 30. April 2017 in Sulgen

Ök. Schulanfangsgottesdienst
Sonntag, 13. August 2017, 10.00 Uhr, kath. Kirche Sulgen

Ök. Weihergottesdienst
Sonntag, 20. August 2017, 10.30 Uhr am Istihofer Weiher

Ök. Feldgottesdienst in Erlen
Sonntag, 20. August 2017, 10.00 Uhr

Ök. Gottesdienst zum Eidg. Dank-, Buss- und Bettag in Kradolf
Sonntag, 17. September 2017, 10.00 Uhr evang. Kirchenzentrum Kradolf

Ök. Kinderprojektwoche
9. - 13. Oktober 2017 im evang. Kirchenzentrum Kradolf

Ök. Spaghettizmittag Kradolf
Samstag, 4. November 2017 im evang. Kirchenzentrum Kradolf

Ökumenischer Gottesdienst zur SchöpfungsZeit 2016

Steine im Dialog mit der Schöpfung

Zum Abschluss der SchöpfungsZeit haben katholische und evangelische Gläubige in Kradolf die Schöpfungsgeschichte ganz neu gehört. Klangsteinkünstler Arthur Schneiter unterlegte die Bibel-Lesung mit Tönen vom gewaltigen archaischen Aufbrechen der Gesteinsmassen bis hin zu sanft meditativem Eintauchen in die Stille.

Ums Hören, Zuhören und Hinhören ging es beim ökumenischen Familiengottesdienst vom 2. Oktober in Kradolf. Eingeladen hatten die beiden Landeskirchen, die Arbeitsgruppe SchöpfungsZeit der Evangelischen Landeskirche des Kantons Thurgau, die örtliche katholische Pfarrei St. Peter und Paul und die gastgebende Evangelische Kirchgemeinde Sulgen. Anlass war der Abschluss der SchöpfungsZeit 1016. Das SchöpfungsZeit-Thema 2016 „Ein Ohr für die Schöpfung“, bildete den Auftakt zu einer neuen fünfjährigen Reihe, die Schöpfung mit allen Sinnen erfahren lassen will. Dass Gottes Schöpfung mit allen Sinnen wahrgenommen werden könne, sei das Wirken des Heiligen Geistes, hob Pfarrerin Irmelin Drüner hervor. Auf die von Gott gegebene Schöpfung aufmerksam zu machen ist auch das Anliegender Thurgauer Arbeitsgruppe SchöpfungsZeit, die im Gottesdienst mitwirkte und die Liturgie erarbeitete. Sie gestaltete Gebetskärtchen zum Mitnehmen. Diese sollen immer wieder aufs Neue daran erinnern, die Verantwortung für die Schöpfung in Tat und Gebet wahrzunehmen.

Von klingender Ruhe überdeckt
Steinbildhauer und Klangsteinkünstler Arthur Schneiter aus Schönenberg begleitete mit seinen Klangsteinkompositionen die von Jugendseelsorger Norbert Schalk im Wechsel zur musikalischen Untermalung gelesene Schöpfungsgeschichte. Seine gewaltigen archaisch-rollenden Töne zeugten vom dramatischen Aufbrechen der Elemente bis zu ihrem geordneten Verstummten. Schneiters virtuoses Können mit den Steinen tröpfelte ziehende Klänge ins Ohr, man hörte das Gras wachsen und die schrittweise Besiedelung der Erde durch das Menschengeschlecht. Mit sanft sich übereinander legenden Klängen deckte der Klangsteinkünstler wohltuende Ruhe über den siebten Schöpfungstag.

Mit dem Ohr des Herzens hören
Pfarrerin Drüner ermunterte die Kinder und Erwachsenen mit dem Ohr des Herzens hin zu hören, wie Gottes Liebe aus der Schöpfung heraus spricht. Sie gab zu bedenken, dass das Ohr des Herzens sich nur öffnen kann, wenn der Mund geschlossen ist: „Wieder lernen, auf lautlose Stimmen zu hören, kann etwas vom Wichtigsten sein, um die Welt zu verstehen und das was im Leben trägt.“ Die wache Aufmerksamkeit der Gottesdienstgemeinde scheint ihr Recht gegeben zu haben.

Hör-Erlebnisse
Nach dem Gottesdienst kamen Gross und Klein beim liebevoll gestalteten Apéro zusammen oder übten sich an den verschiedenen Hör-Stationen drinnen und draussen; Geschichten hören, Geräusch-Memory, Erkennen von Vogelstimmen oder Wassermelodie spielen. Das Interesse an den Posten war gross.

Brunhilde Bergmann


 

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