Die Kapelle Heldswil im Blickpunkt
Zum
Abschluss der Aussenrenovationsarbeiten lud die Begleitgruppe am
vergangenen Samstag zum „Fest für Freunde der Kapelle Heldswil“
ein. Zur grossen Freude der Organisatoren nahm eine grosse und
interessierte Gästeschar diese Einladung an und forderte die
bereitgestellte Infrastruktur.

Der
grosse Moment mit der Turmkugel-Setzung an der Kapellen-Feier.
Gleich
beim Eingang zur Kapelle konnten die eintreffenden Besucher
Vordachziegel kaufen und fantasiereich signieren. Diese Ziegel wurden
dann am Nachmittag, bei schönstem Sonnenschein, durch den anwesenden
Dachdecker und Mitglied der Begleitgruppe Marcel Rieser auf das neu
erstellte Vordach verlegt.
Um
11.30 Uhr begrüsste der Präsident der Katholischen Kirchgemeinde
Sulgen, Stefan Fischer, die zahlreichen Besucherinnen und Besucher
herzlich zu dieser Feier. Er äusserte seine grosse Freude über die
gelungenen Innen- und Aussenrenovationsarbeiten, welche während
insgesamt drei Jahren ausgeführt wurden. Über das neue Vordach freue
er sich ganz besonders, so habe man die Möglichkeit auch bei Regen vor
der Kapelle noch etwas zu verweilen. Zudem hätte sie vor vielen Jahren
bereits schon einmal ein Vordach gehabt. Weil im nächsten Jahr das
520-jährige Bestehen der Kapelle gefeiert wird, kündigte Stefan
Fischer bereits weitere geplante kulturelle Anlässe in Heldswil an.
Anschliessend
erläuterte der Architekt Guido Santschi die ausgeführten Arbeiten und
den Brauch der Turmkugelfüllung. Gemeindeammann Christof Rösch zeigte
sich hoch erfreut über die gelungene Renovation und dass auch er einmal
vor einer „Kirchgemeinde“ sprechen dürfe. Ein wenig beneide er die
Nachbarn der Kapelle wegen des nun so schönen Anblickes schon. Er lobte
die gute Zusammenarbeit innerhalb der Begleitgruppe und dankte auch
Ruedi Elser von der Denkmalpflege für die konstruktive Zusammenarbeit.
Gemeindeleiter
Martin Kohlbrenner erwähnte in seiner Ansprache, dass die Kapelle
Heldswil zwar die kleinste Kirche seiner Pfarrei sei, dafür aber die älteste
und höchstgelegene und bevor die restaurierte Turmkugel wieder an ihren Standort
gehoben wurde, sprach er noch ein kurzes Gebet.
Das
spektakuläre Aufsetzen der Turmkugel mit Kreuz verlief dank der
professionellen Arbeit der Feuerwehrleute ohne Probleme und die Gästeschar
begab sich anschliessend zum kulinarischen Teil in das bereitgestellte
Festzelt.
Die
Festwirtschaft mit familienfreundlichen Preisen meisterte den Ansturm
mit Geschick und beim Anstehen konnten viele gute Gespräche
stattfinden.
Wer
sich in das Innere der Kapelle begab, durfte den Klängen der Organistin
Ekaterina Hänggi lauschen und vor dem Eingang die Ausstellung mit alten
Fotos und Dokumenten besichtigen.
Die
Sonne lachte über diesem Anlass und mit ihr alle Beteiligten und sie
liess die Kapelle im neuen Glanz erstrahlen.
Weitere Impressionen:




