Portrait

Zur kath. Pfarrei St. Peter+Paul Sulgen gehören folgende Ortschaften:

Sulgen, Donzhausen, Götighofen, Hessenreuti
Bürglen, Leimbach, Opfershofen
Erlen, Ennetaach, Buchackern, Riedt
Kradolf, Schönenberg
Heldswil
Andwil
Tümpfel (Schweizersholz)

Leitbild

Kirchen

 

 

Heldswil

Kapelle Heldswil

Am 27. August 1989 feierte Heldswil zusammen mit der Pfarrei das 500-Jahr-Jubiläum seiner Kapelle. «Die Kapelle in Heldswil (ad Sancta Catarina) wurde 1489 erbaut und eingeweiht. Kollator war das Stift Bischofszell, und aus dessen Vermögen wurde sie bei dessen Aufhebung dotiert. Die Pfarrei Sulgen hält am Mittwoch und Sonntag nach der Auffahrt dahin Prozession. Der Pfarrer ist nur verpflichtet, hie und da in derselben zu zelebrieren. Da sie aber so ziemlich in der Mitte der Pfarrei liegt, so ist es Übung geworden, die Sonntagschristenlehre öfters in derselben zu halten. Unter Pfarrer Germann wurde sie geschmackvoll renoviert.» So ist zu lesen in der Thurgovia sacra in Band 1.

In der der Geschichte der Kapelle gab es mehrmals Verschönerungen im Stil und Geschmack der jeweiligen Zeit. In Dokumenten des Chorherrenstifts Bischofszell sind von 1641 Auslagen an Turm und Kanzel, 1664 an einen neuen Beichtstuhl belegt. 1770 ist das Ausbessern des gesamten Baus und 1781 das Weissen des Innern bezeugt. Nach Aufhebung des Stiftes erhielt die Kapelle dann ein neues Dach samt Türmchen, einen Sakristananbau am Chor, eine Empore, eine Ausmalung durch J. Eichholzer, einen Christenlehrkanzel und einen aus Ittingen für 16 Gulden gekauften Altar, den man schleunigst reparieren musste, weil er «vor Baufälligkeit fast zusammensinken» wollte. Er musste dann trotzdem in den 80-er Jahren einem neugotischen Anbau weichen. Aus Ittingen sind wahrscheinlich auch die beiden Statuen der Heiligen Agatha und Barbara nach Heldswil gekommen.

Zum 500-Jahr-Jubiläum erhielt die Kapelle Heldswil drei neue Kunstglasfenster für den Chor. Die Entwürfe dafür schuf der Kunstmaler Hans Affeltranger aus Winterthur. In den «Bischofszeller Nachrichten» vom 25. August 1989 erklärt der Künstler seine Sujets.



Dornenkronenfenster

Das karfreitägliche Fenster (links) ist in drei Zonen unterteilt. Zu unterst sind die Marterwerkzeuge, schwerfällig der Hammer und spitzig die Nägel. Der Geissfuss zeigt bereits die Befreiung Christi vom Kreuz an. Im Mittelteil dominiert in greller Farbe die Dornenkrone. Blutrot ist die Umgebung und deutet die Stunde der Kreuzigung an. Über allem steht die alles umfassende Licht- und Kraftquelle. Das Symbol für den Heiligen Geist. Dieser weckt das Verständnis für die Dinge Gottes, für die Schöpfung und den Sinn des Leidens und für die Erlösung.



Auferstehungsfenster

Zwei gegensätzliche Pole stehen im mittleren Glasfenster unten und oben zueinander: der himmlische und der irdische. Im Erdbereich sind Disteln aufgeführt, die das Leiden des irdischen Lebens symbolisieren. Im grünen Mittelteil steht das leere Kreuz und führt uns vor Augen, dass das Leid überwunden ist. Christus hat es uns vorgelebt. Im himmlischen Bereich sehen wir die aufwärts fliegende Taube als Symbol des Geistlichen und der Auferstehung..



Abendmahlsfenster

Die zentrale kreisrunde Form zeigt uns das Brot des Lebens. Es ist ein Laib mit eingeschnittenem Kreuz und bedeutet die geistliche und leibliche Nahrung. Im unteren Feld ist der Kelch. Er wird mit dem Kreuz an die obere Brotform gebunden. «Nehmet und trinket alle davon, das ist mein Blut, das vergossen wird zur Vergebung der Sünden.» Die herabfliegende Taube symbolisiert den alles durchdringenden Heiligen, lebendig machenden Geist.

Marienstatue Chorraum mit Altar Blick vom Chorraum zur Empore

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Kontakt

Mesmer Frau V. Zeberli, Tel. 071 / 642 26 54

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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