Datenübersicht Erstkommunion 2017

Download: Datenplan Sulgen

Download: Datenplan Bürglen



Erstkommunion – Versöhnungsfeier

Am Aschermittwoch trafen sich alle Erstkommunionkinder zur Versöhnungsfeier. Anhand der Geschichte «Das Gleichnis vom verlorenen Sohn» erfuhren die Kinder, was sich besinnen, Fehler bereuen, umkehren, um Verzeihung bitten und Verzeihung erfahren heisst.



So wie der Sohn nahmen sich auch die Kinder anschliessend Zeit, sich zu besinnen und dabei herauszufinden, was ihnen bis jetzt gut gelungen ist und was weniger gut geklappt hat. Bevor sie den Vergebungszuspruch erhielten, schrieb jedes Kind einen Vorsatz auf, etwas, was es in Zukunft besser machen will. Das gemeinsame Singen und Beten rundeten die Feier ab.

Nach einer kleinen Zwischenverpflegung lernten die Kinder eifrig die Erstkommunionlieder. Gleichzeitig durfte eines nach dem anderen sein Erstkommunionkleid anprobieren, was die Vorfreude auf das grosse Fest sichtlich wachsen liess.

Eltern-Kindtag der Erstkommunikanten

An zwei Eltern-Kindtagen bereiteten sich unsere Erstkommunionkinder auf ihr grosses Fest vor. Bei Kaffee, Zopf und Sirup wurden erste Kontakte geknüpft. Nach der offiziellen Begrüssung durch unseren Gemeindeleiter wurde der Tag mit dem Lied „Lasst uns miteinander“ eröffnet. Anschliessend befassten sich die Kinder zusammen mit ihren Eltern intensiv mit dem diesjährigen Erstkommunionthema „Jesus unser Licht“.



Kurz vor Mittag trafen sich alle in der Kirche zur Taufgelübdeerneuerung, wobei gleichzeitig auch zwei Kinder getauft werden durften.

Bei der Rückkehr in die Pfarreiräumlichkeiten duftete es bereits lecker. Ein hervorragendes Küchenteam verwöhnte uns mit Lasagne und Salat. Dank diverser Kuchenspenden von Eltern kamen auch die Schleckmäuler nicht zu kurz. Herzlichen Dank an alle fleissigen Hände!
Gestärkt ging es dann ans Basteln. Jedes Kind gestaltete mit viel Liebe und Fantasie ein Holzkreuz mit einem verborgenen Geheimnis darin, passend zum Motto „Jesus unser Licht“. Dieses Kreuz soll die Kinder immer wieder an den Tag erinnern, an dem sie zum ersten Mal das Heilige Brot empfangen durften.



Dazwischen verblieb immer mal wieder genügend Zeit zum Spielen.



Zu einem feierlichen Fest gehört natürlich auch Musik und Gesang. Auch das muss geübt werden. Begleitet vom Klavier und einem versierten Sänger wurde schon bald kräftig und mit viel Freude mitgesungen. Während die Eltern noch letzte Informationen zur Erstkommunion erhielten, vergnügten sich die Kinder mit Spiel und Spass bei einer Schnupperstunde der JUBLA. Ausgetobt waren sie nachher wieder bereit, den letzten wieder etwas ruhigeren Teil in Angriff zu nehmen. Mit einer individuell gestalteten Sonne trug jedes Kind seinen Teil zu einem grossen gemeinsamen Wandbild bei, welches an der Erstkommunion in der Kirche hängen wird.

Gegen Abend trafen dann die übrigen Familienmitglieder unserer Erstkommunikanten ein und alle zusammen genossen als Ausklang des eindrücklichen und abwechslungsreichen Tages ein reichhaltiges Teilete-Buffet.

Nun sind alle bereit auf den grossen Tag!

Kirchenbesuch


Am Mittwochnachmittag hiess es für alle Erstkommunionkinder „Kommt mit auf eine Entdeckungstour durch unsere Kirche“.

Zuerst besuchten wir die Königin der Instrumente, die Orgel. Tief beeindruckt von den vielen riesengrossen Pfeifen, lauschten die Kinder den Erzählungen unserer Organistin. Viele konnten sich gar nicht vorstellen, dass man mit beiden Händen und Füssen gleichzeitig spielen, zwischendurch Register bedienen und dann erst noch auf die Noten schauen kann. Da durfte natürlich eine Kostprobe nicht fehlen und so sangen alle zusammen mit Orgelbegleitung das Lied „Lasst uns miteinander …“.

 

Eine Gruppe durfte anschliessend die Sakristei kennen lernen, wo unser Mesmer all die vielen liturgischen Gegenstände zeigte. Die Farbenpracht der Priesterkleider und die goldene, prächtig geschmückte Monstranz entlockte den Kindern ein staunendes „Wow“. Spannend waren natürlich auch die Fragen: „Ist das echtes Gold?, „Woraus werden die Hostien gemacht?“ oder „Was versteckt sich hinter dem Kästchen, das mit Don Francesco angeschrieben ist?“

Eine zweite Gruppe erhielt Fotos von verschiedenen Gegenständen in der Kirche. Zuerst galt es, diese zu finden und sich Gedanken zu machen, wie sie heissen, was sie bedeuten und wofür man sie braucht. Ein Kind nach dem anderen führte nachher alle zu seinem Gegenstand. Nachdem die Kinder ihr persönliches Wissen zum Besten gaben, ergänzten die Katechetinnen mit Zusatzinformationen.

Die dritte Gruppe werweisste vor der Kirche, was es mit dem Stein mit den geheimnisvollen Zeichen auf sich hat. Nach dem Hinweis, dass der Buchstabe M für Tausend, C für Hundert, L für Fünfzig, X für zehn und I für Eins steht, kamen die Kinder dem Rätsel langsam auf die Spur. Hier muss es sich um eine Jahreszahl handeln, genauer gesagt um das Baujahr unserer Kirche, nämlich 1959. Beim Blick hoch zum Kirchturm wurde dann auch schnell festgestellt, dass sich auf der Kirchturmuhr ebenfalls römische Zahlen befinden, welche nun problemlos entschlüsselt werden konnten. Mehr über das Innenleben des Kirchturms, erfuhren die Kinder anhand eines Videos, auf welchem zu sehen war, wie eine Glocke nach der anderen zu läuten anfängt, bis alle fünf Glocken im Gleichklang schwingen. Passend dazu lernten wir das Lied „Hööch im Chileturm schloot d’Glogge …“.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  Pfarrei St. Peter + Paul | Katholische Kirchgemeinde Sulgen | Rebbergstrasse 11 | 8583 Sulgen | Tel. 071 642 12 19 | kath.pfarr.sulgen@bluewin.ch